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05.02.2019

 

 

Wir suchen: Praktikantin / Praktikanten, 100 % im Projekt StadtWildTiere im Raum Luzern, St.Gallen, ZĂŒrich, Aargau

Ihre Aufgaben
  • Mitarbeit in Citizen Science-Projekten in Luzern, St.Gallen und ZĂŒrich im Rahmen der Meldeplattform StadtWildTiere.ch
  • Organisation und Koordination der Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Schulklassen und Lehrpersonen
  • Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadtökologie und Kommunikation
  • Diverse Feldarbeiten im Siedlungsgebiet sowie in Feld und Wald
  • UnterstĂŒtzung im BĂŒro, Management, Datenerfassung, Datenaufbereitung

 

Start: 2. Mai 2019 oder nach Vereinbarung

 

Bewerbungen bis am 28. Februar 2019 gemÀss Ausschreibung.

 

Weitere Infos in der Ausschreibung.

24.01.2019


© tontantravel / wikimedia

Seit einigen Jahren wird der Goldschakal, der kleine Verwandte des Wolfs, zunehmend auch in Mitteleuropa beobachtet. Die vielen neuen Nachweise bestÀtigen, dass er sein Areal stetig erweitert. Zum Beispiel im Westen bis hin nach Frankreich (2017) und im Norden Europas bis nach Estland und die Niederlande.

 

Goldschakalprojekt an der UniversitĂ€t fĂŒr Bodenkunde BOKU in Wien

Artikel im TagesAnzeiger vom 24.1.2019

Artikel in Wild und Hund, 6/2018

 

 

17.01.2019

Ein Beitrag in den Abendnachrichtem des Westschweizer Fernsehens berichtet ĂŒber die Dachse im Siedlungsraum. Anlass war die Publikation zum Thema, welche im Dezember 2018 erschienen ist, u.a. auf Basis der Daten der Meldeplattformen StadtWildTiere und Wilde Nachbarn.

 

12.01.2019


© Chur Tourismus

Eine eindrĂŒckliche Videosequenz zweigt ein grossen Hirschrudel, welches in der Stadt Chur eine Strasse ĂŒberquert, wĂ€hrend Stadtpolizei und Wildhut im Hintergrund fĂŒr Sicherheit sorgen.

Chur Tourismus, Facebook, 11. Januar 2019

16.12.2018

15. Dezember 2018 - Wien im Schnee und ein Feldhase mittendrinn... ob sich in Zukunft auch in der Schweiz die Feldhasen bis mitten in die Stadt vorwagen werden? Heute wĂ€re das noch undenkbar. - Weitere spannende Bilder zu sehen auf den Meldeplattformen von StadtWildTiere und Wilde Nachbarn Deutschland, Österreich und der Schweiz.

13.12.2018

Ende Mai 2015 startete das Projekt StadtWildTiere in Wien mit dem Aufruf Fuchsbeobachtungen zu melden. Viele Menschen beteiligten sich und schon bald wurde klar: FĂŒchse gibt es in Wien fast ĂŒberall. Wir bedanken uns bei allen Melderinnen und Meldern, die uns so tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzt haben - ohne Sie wĂ€re dieses Projekt nicht möglich!

Über 1100 Fuchsbeobachtungen aus der Wiener Bevölkerung analysierte ein Forschungsteam rund um die Wildtierökologin Theresa Walter im Rahmen des Citizen Science Projektes StadtWildTiere (www.stadtwildtiere.at). Gemeinsam konnten darin Forscher der Vetmeduni Wien und der UniversitĂ€t fĂŒr Bodenkultur Wien (BOKU) zeigen, dass FĂŒchse bestimmte GrĂ€tzel und Umgebungen bevorzugen. Es stellte sich auch heraus, dass die Meldung von Fuchsbeobachtungen mit dem Ausbildungsgrad der Bevölkerung zusammenhing. Diese Studie wurde nun im Journal "BMC Ecology" veröffentlicht.

StĂ€dte bestehen fĂŒr Wildtiere aus einem Mosaik von Landnutzungsklassen wie etwa Parks , GĂ€rten und Straßen, die sich oftmals hinsichtlich ihres Anteils an GrĂŒnflĂ€chen aber auch hinsichtlich ihrer Nutzung durch Menschen stark unterscheiden. Die Analyse der Beobachtungen zeigte: in GĂ€rten, Gebieten mit geringer Bebauungsdichte, Parks oder auf PlĂ€tzen waren die Wahrscheinlichkeiten fĂŒr die Begegnung mit FĂŒchsen wesentlich höher als in landwirtschaftlichen Gebieten, Industriegebieten oder WĂ€ldern.

Da fĂŒr Beobachtungen immer das Aufeinandertreffen von Wildtier und Mensch notwendig ist, wollten die Forschenden auch die menschliche Seite der Beobachtungen unter die Lupe nehmen. Im Rahmen der Analyse von soziodemographische Kennzahlen der Wiener Bevölkerung zeigte sich, dass unter anderem der Ausbildungsgrad der Bevölkerung einen Einfluss auf die Meldung von Fuchsbeobachtungen hatte. Umso mehr Menschen mit höherer Ausbildung in einem Bezirk lebten, umso mehr Fuchsbeobachtungen wurden gemeldet. Dieses Ergebnis ist fĂŒr viele Citizen Science Projekte relevant, vor allem wenn Forschende verstehen wollen, wie Beobachtungsdaten entstehen und welchen rĂ€umlichen Einfluss soziodemographische Faktoren auf die Verteilung der analysierten Meldungen haben.

Die Originalpublikation kann hier nachgelesen werden: https://bmcecol.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12898-018-0207-7

 

12.12.2018

© Gregor Schaad / wildenachbarn.ch

Im Gegensatz zu FĂŒchsen, deren Populationen seit zwei Jahrzehnten stark zugenommen haben und die bis in die urbanen Zentren vorgedrungen sind, war dieses Verhalten bei Dachsen weniger bekannt. Die bisherige Meinung war, dass Dachse in lĂ€ndlichen Gebieten und im Wald leben und höchstens am Stadtrand vorkommen. Eine von der Forschungsgemeinschaft SWILD im Projekt StadtWildTiere durchgefĂŒhrte und kĂŒrzlich in der Fachzeitschrift Hystrix publizierte Studie zeichnet jedoch ein anderes Bild.

Die Studie basiert auf verschiedenen DatensĂ€tzen. Aufgrund offizieller Jagdstatistiken konnte aufgezeigt werden, dass sich die Anzahl der Dachse in der Schweiz und der Stadt ZĂŒrich in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat. Diese Zunahme erfolgte bislang zwar langsamer als bei den FĂŒchsen, jedoch stetig. Daten von wissenschaftlichen Projekten mit Fotofallen machen ausserdem deutlich, dass in den StĂ€dten ZĂŒrich und St.Gallen in den letzten Jahren mehr als dreimal so viele Dachse von Wildtierkameras fotografiert wurden, als noch in den letzten beiden Jahrzehnten. Mithilfe von Wildtier-Beobachtungen, die unter anderem durch das Citizen Science Projekt StadtWildTiere gesammelt wurden, konnte zudem gezeigt werden, dass in den letzten 10 Jahren Dachse vermehrt auch in den Zentrumsgebieten der Stadt ZĂŒrich beobachtet wurden. Beobachtungen aus den 1990er Jahren waren dagegen auf die waldnahen Stadtrandgebiete beschrĂ€nkt.

Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass stĂ€dtische Dachse nicht einfach nur Überlebende einer vormals lĂ€ndlicheren Landschaft sind, sondern dass Dachse sich – Ă€hnlich wie FĂŒchse – zunehmend im Siedlungsgebiet etablieren. Es wird interessant sein zu untersuchen, ob diese neue Entwicklung bei den Dachsen nicht nur auf die Schweiz beschrĂ€nkt ist, sondern auch in anderen Regionen Europas stattfindet, wie dies bei den Stadtfuchspopulationen der Fall ist.

28.11.2018

 

Wie die Vogelwarte Sempach berichtet, waren ĂŒber 2000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vier Jahre lang unterwegs, um die Vogelvorkommen der Schweiz und Liechtenstein zu erfassen. Dieses Engagement resultiert in einer einzigartigen Übersicht ĂŒber die Verbreitung und die aktuelle Situation unserer Brutvögel.

Link zur Vogelwarte Sempach

13.11.2018

Mit der WaschbĂ€rsichtung im ZĂŒrcher Seefeld vom 11. Nov. erreichte uns die erste gesicherte Meldung eines WaschbĂ€rs mit Bildnachweis fĂŒr die Stadt ZĂŒrich. WaschbĂ€ren stammen ursprĂŒnglich aus Nordamerika. Sie wurden in Europa in Pelzfarmen gehalten. Entwichene Tiere haben sich dann rasch ausgebreitet. V.a. aus Kassel aber auch aus anderen deutschen StĂ€dten, z.B. aus Berlin sind grĂ¶ĂŸere stĂ€dtische WaschbĂ€renpopulationen bekannt.

Link zum Zeitungsartikel

12.11.2018

Das Projekt „Berliner Stadtwildtiere“ des Leibniz-Instituts fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) wurde am 7. November 2018 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Es gibt BĂŒrgerInnen die Möglichkeit, online Tierbeobachtungen zu sammeln und sich ĂŒber heimische Wildtiere zu informieren. Es erhöht die Aufmerksamkeit fĂŒr die BiodiversitĂ€t in der Stadt, schließt WissenslĂŒcken und stellt eine Datenbasis fĂŒr weitere Forschungen zur VerfĂŒgung. Damit erfĂŒllt es die Kriterien fĂŒr die Auszeichnung, die an Projekte verliehen wird, welche sich in nachahmenswerter Weise fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen.

Preisverleihung (Copyright: Kathleen Röllig)

Die Auszeichnung wurde am 7. November 2018 von Annie Mark, Director Strategic Relations der Wildlife Conservation Society Europe, am Leibniz-IZW verliehen. Damit wird eines von mehreren Umweltbildungs- und BĂŒrgerwissenschaften-Projekten des Leibniz-IZW geehrt, in denen BĂŒrgerInnen sich auf verschiedenen Ebenen mit BiodiversitĂ€t beschĂ€ftigen. Diese rĂŒckt immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Neben dem Erhalt von Arten und wertvollen LebensrĂ€umen spielen dabei auch der Mensch und seine Beziehung zur Natur eine entscheidende Rolle. „Biologische Vielfalt ist nichts Abstraktes, das wir nur an exotischen Orten finden, sie ist direkt vor unserer HaustĂŒr und auch in der Stadt erlebbar“, sagt Sophia Kimmig, Doktorandin am Leibniz-IZW und maßgeblich beteiligt am Projekt „Berliner Stadtwildtiere“.

...mehr Informationen in der Pressemitteilung des Leibniz-IZW.

Weitere Informationen
‱ Projektwebsite: berlin.stadtwildtiere.de
‱ Deutsche Website zur UN-Dekade Biologische Vielfalt: www.undekade-biologischevielfalt.de/

Kontakt
Dr. Sarah Kiefer
Citizen Science-Koordinatorin
Leibniz-Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) im Forschungsverbund Berlin e.V.
Berlin-Brandenburgisches Institut fĂŒr Angewandte BiodiversitĂ€tsforschung (BBIB)
Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin
Telefon: +4930-5168128
Email: kiefer@izw-berlin.de

Arno Todt
Projektleitung
GeschÀftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
GebÀude 611
50354 HĂŒrth
Telefon: +492233-481463
Email: geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de

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