News

14.11.2016

Citizen Science wird immer mehr als ein Sammelbegriff fĂŒr die vielen Herangehensweisen verwendet, wie Freiwillige in der Wissenschaft beteiligt werden. Das Citizen Science Netzwerk Schweiz wurde 2015 nach einem BedĂŒrfnis verschiedener Anbietern von Schweizer Citizen Science Projekten gegrĂŒndet. Ziel dieses Netzwerks ist ein besserer Austausch zum Thema Citizen Science in der Schweiz sowie eine besseren Anerkennung durch Interessierte, Förderer und Forschende.

Auf www.schweiz-forscht.ch finden Sie zur Zeit Portraits von 19 Schweizer Citizen Science-Projekten. Die Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und das Citizen Science-Projekt SĂ€ugetieratlas.wildenachbarn sind ebenfalls auf der Plattform vorgestellt. Erfahren Sie mehr ĂŒber die Vielfalt der Schweizer Citizen Science-Projekte und besuchen Sie schweiz-forscht.

06.11.2016
RotfĂŒchse am Neuenburgersee
 

Eine Reihe außerordentlicher Bilder von FĂŒchsen sind Sonja Portenier am Neuenburgersee gelungen. Eines davon zeigt den typischen MĂ€usesprung eines Fuchses: Er springt beinahe senkrecht in die Luft und drĂŒckt dann die Maus mit den Vorderpfoten auf den Boden. FĂŒchse fressen neben MĂ€usen auch gern FrĂŒchte, Beeren, RegenwĂŒrmer und fressbaren Abfall des Menschen. Diese AnpassungsfĂ€higkeit macht es u.a. auch möglich, dass FĂŒchse auch in StĂ€dten und Agglomerationen leben. Der Siedlungsraum bietet fĂŒr FĂŒchse reichlich Nahrung (Komposthaufen, Essensreste, FrĂŒchte, Insekten, MĂ€use), viele Versteck- und Unterschlupfmöglichkeiten und kaum Feinde.

Haben auch Sie ein Wildtier beobachtet? Wir freuen uns ĂŒber neue hochgeladene Aufnahmen in der Galerie auf www.wildenachbarn.ch oder www.stadtwildtiere.ch. Dort kann auch nach weiteren interessanten Aufnahmen gestöbert werden, ein Besuch lohnt sich!

 

18.10.2016

Rehe sind Feinschmecker, d.h. sie fressen mit Vorliebe reichhaltige KrĂ€uter, Knospen und GrĂ€ser. Deshalb sind sie auch immer wieder auf waldnahen Friedhofarealen oder in GĂ€rten und Parks am Stadtrand zu beobachten. Nicht immer zur Freude von Gartenbesitzern und Friedhofbesucher/innen. Aber entschĂ€digen uns nicht solch wunderschöne Bilder, die der Stadtwildtierebeobachter David Riedener in die Galerie der StadtWildTiere geladen hat, fĂŒr abgefressene Knospen und Blumen?

Schöne und spannende Bilder sind immer wieder in der Galerie von stadtwildtiere.ch und stadtwildtiere.at, aber auch auf wildenachbarn.ch zu sehen. Ein regelmÀssiger Besuch lohnt sich.Oder besuchen Sie die entsprechenden Facebook-Seiten: 

 

Facebook-Seite der StadtWildTiere 

Facebook-Seite der Wilden Nachbarn

 

 

 

 

13.10.2016

Vom 18. bis am 20. August 2016 fand das erste SĂ€ugercamp im Rahmen des neuen SĂ€ugetieratlas im Seebachtal, Kanton Thurgau statt. Ein Gebiet in welchem kaum KleinsĂ€uger-Nachweise vorlagen. Als Einstieg wurden die Teilnehmenden in die Systematik der SĂ€ugetiere und in die Grundlagen der Nachweismethoden wie Fotofallen, Spurentunnel und Lebendfang eingefĂŒhrt. Anschliessend wurden 100 Longworth-Lebendfallen fĂŒr den Fang von KleinsĂ€ugern rund um den Nussbaumer und den HĂŒttwilersee platziert.

BestĂŒcken der Lebendfallen mit Nestmaterial und Futter. Bild: Annina Zollinger Fischer

WĂ€hrend der Fangaktion kontrollierten wir die Fallen jeweils am Morgen, am spĂ€ten Nachmittag und in der Nacht. Die Bestimmung der Arten erfolgte anhand der Ă€usseren Merkmale, wo das nicht möglich war entnahmen wir eine Haarprobe fĂŒr die genetische Analyse. Alle gefangenen Tiere wurden am Fallenstandort wieder freigelassen. Folgende Arten konnten im Seebachtal nachgewiesen werden: Rötelmaus (Myodes glareolus), Feldmaus (Microtus arvalis), Waldspitzmaus (Sorex araneus), Sumpfspitzmaus (Neomys anomalus), Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis), Waldmaus (Apodemus sylvaticus) und ein Mauswiesel (Mustela nivalis).

Rötelmaus (Myodes glareolus). Bild: Annina Zollinger Fischer

ZusĂ€tzlich zum Lebendfang wurden fĂŒnf Spurentunnel im Gebiet verteilt. In diesen Spurentunnel hinterliessen zwei weitere Arten, SiebenschlĂ€fer (Glis glis) und Igel (Erinaceus europaeus), ihre Spuren.

Igelspuren. Bild: Annina Zollinger Fischer

Zwischen den Fallenkontrollen erhielten die Teilnehmenden Informationen zu den rechtlichen Grundlagen des Wildtierfangs, dem Erfassen von Daten, dem Konservieren von toten Tieren und dem Beschrieb von LebensrĂ€umen. Ausserdem wurde die Bestimmung von KleinsĂ€ugern anhand von BĂ€lgen und SchĂ€deln geĂŒbt.

GanzkörperprÀparat einer Sumpfspitzmaus (Neomys anomalus). Bild: Annina Zollinger Fischer

Aufgrund der hohen Nachfrage sind im nÀchsten Sommer/Herbst weitere SÀugerkurse geplant. Die Termine werden zu Jahresbeginn auf der Webseite publiziert.

07.09.2016

(c) Gaby Hubich / Archiv stadtwildtiere.at

Alle SÀugetierbilder, die bis Mitte November auf Meldeplattformen der Projekte StadtWildTiere, Wilde Nachbarn und sÀugetieratlas.wildenachbarn.ch hochgeladen werden, nehmen automatisch am Fotowettbewerb des neuen SÀugetieratlas teil. Wir freuen uns auf Ihre Fotos von Wildtierbeobachtungen!

Weitere Informationen zum Projekt fĂŒr einen neuen SĂ€ugetieratlas unter "News und Infos" der verschiedenen Meldeplattformen.

14.07.2016

Schweiz feiert Natur und Biodiversität
 
700 Veranstaltungen zu Natur, Artenvielfalt und Ökologie am Tag der Biodiversität: Mehrere zehntausend Naturbegeisterte haben am Wochenende des internationalen Tags der Biodiversität bei prächtigem Wetter in der ganzen Schweiz das Festival der Natur gefeiert und mehr als 700 Veranstaltungen zu Natur, Artenvielfalt und Ökologie besucht. Das Festival der Natur war von zahlreichen Organisationen mit Bezug zu Natur und Tourismus organisiert worden.
 
Auch 2017 wird ein Festival der Natur stattfinden, und zwar am Wochenende vom 19. bis 21. Mai 2017 - Safe the dates! Weitere Infos zum diesjÀhrigen Festival www.festivaldernatur.ch
05.07.2016

SĂ€ugetiere beschĂ€ftigen den Menschen schon seit Jahrtausenden, sei es als Beutetiere, Konkurrenten sowie Nutz- und Haustiere. Trotzdem kennt die breite Bevölkerung nur wenige der rund 90 wildlebenden SĂ€ugetierarten. Die Schweizerische Gesellschaft fĂŒr Wildtierbiologie SGW-SSBF möchte das Ă€ndern und lanciert am 5. Juli 2016 einen neuen SĂ€ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins. Helfen Sie mit!

Melden Sie Ihre Beobachtungen auf www.sÀugetieratlas.wildenachbarn.ch

 

Jede Meldung ist wichtig und liefert wertvolle Hinweise, um die Kenntnisse ĂŒber die Verbreitung unserer einheimischen SĂ€ugetiere zu verbessern.

 

Medienmitteilung der Schweizerische Gesellschaft fĂŒr Wildtierbiologie SGW-SSBF

 

04.07.2016

In der zweiten Briefmarkenausgabe des Jahres 2016 hat die Schweizerische Post die Sondermarkenserie «Nachtaktive Tiere» herausgegeben. In dieser Serie sind zwei unserer einheimischen SÀugetiere abgebildet.

GartenschlÀfer (Eliomys quercinus) auf der CHF 1.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

Igel (Erinaceus europaeus) auf der CHF 2.00-Marke (Bild © Schweizerische Post).

26.04.2016

StadtWildTiere berichtete bereits vor einem Jahr von den sogenannten "Kamikaze-Tauben": Tauben, die mit einem hochgiftigen Stoff bestrichen und danach ausgesetzt wurden, damit Greifvögel sie fangen und durch das Gift qualvoll zu Tode kamen. Ein trauriger Fall wurde von der Falkenkamera am Hochkamin der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstraße in ZĂŒrich aufgezeichnet. 

Wie die NZZ am 23.4.2016 berichtete, steht ein Mann vor Gericht, weil er mutmaßlich mit Gift beschmierte Tauben in die Luft schickte, um Wanderfalken zu töten. Der Fall gibt erstmals Einblick in eine dubiose Szene von TaubenzĂŒchtern.

Vorsicht tote Vögel
Sollten Sie einen toten Wanderfalken finden und eine Vergiftung vermuten, ist umgehend die Polizei unter der Rufnummer 117 (Schweiz) oder 133 (Österreich) zu informieren. Tote Tiere niemals mit bloßen HĂ€nden anfassen (Vergiftungsgefahr).

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