News

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn ‚Äď die Meldeplattform f√ľr Wildtierbeobachtungen aus l√§ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgew√§hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-Plastiks√§ckchen-Verkaufs unterst√ľtzt wird. Der Basis-Beitrag ist f√ľr jedes Projekt 100‚Äė000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung¬†(sie l√§uft noch bis am 16. Okt. 2018!) √ľber die H√∂he einer zus√§tzlichen Unterst√ľtzung f√ľr die vier ausgew√§hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erh√§lt zus√§tzlich 50‚Äė000.-
  • der 2. Platz 30‚Äė000.-
  • der 3. Platz 20‚Äė000.-.
  • der 4. Platz erh√§lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum f√ľr alle erlebbar machen,
  • Wissensl√ľcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichh√∂rnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen Biodiversit√§t im Siedlungsraum und anderswo f√∂rdern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 16.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns √ľber jede Stimme, die f√ľr unser Projekt ‚ÄěWilde Nachbarn in der Schweiz‚Äú abgegeben wird.

Herzlichen Dank - f√ľrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die Plastiksäckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der Säckchen erzielt wird, spendet die Migros jährlich an ausgewählte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

05.09.2018


Siebenschläfer unter einem Wellblechdach (© Mirjam Wyrsch / wildenachbarn.ch)

W√§hrend wir die warmen Sp√§tsommerabende geniessen, haben viele Wildtiere bereits mit den Wintervorbereitungen begonnen. Im Herbst bieten die einheimischen Str√§ucher, B√ľsche und B√§ume viel Nahrungf√ľr Wildtiere in Form von N√ľssen, Fr√ľchten und Samen. Oft gelingt es jetzt, die sonst nachtaktiven Siebenschl√§fer beim Anfressen des Winterspecks zu beobachten.

Im Rahmen der ‚ÄěAktion Siebenschl√§fer‚Äú wird die Bev√∂lkerung der Schweiz und Liechtensteins aufgerufen, Siebenschl√§fer und weitere Wildtiere auf der Meldeplattform s√§ugetieratlas.wildenachbarn.ch einzutragen, idealerweise mit Foto. Die Meldungen fliessen in den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Hier geht es zu weiteren Infos und zum Artporträt des Siebenschläfers.

31.08.2018

Das Vogelsterben durch das tropische Usutu-Virus setzt sich auch in diesem Jahr fort und erfasst weitere Regionen in Deutschland. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. Bereits 1’500 Meldungen von Usutu-Verdachtsfälle sind beim NABU eingegangen, knapp zwei Drittel davon alleine im August.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf naturschutz.ch oder auf der Seite des NABU.

08.07.2018


Biber an der Limmat (© Mischa Sommer / stadtwildtiere.ch)

Die Biber an der Limmat, welche auf stadtwildtiere.ch immer wieder gemeldet wurden, haben Nachwuchs bekommen. Der TagesAnzeiger berichtet davon. Biber werden auch von verschiedenen anderen Städten gemeldet, z.B. von Luzern oder - seit vielen Jahren - auch von Wien, zu vielen Beobachtungen wurden spannende Bildern hochgeladen. Ein Blick in die Galerie des Biberporträts lohnt sich auf jeden Fall ch.stadtwildtiere.ch/tiere/biber

21.06.2018

Copyright: ReFurArt

Hier geht es zur Pressemitteiling des Leibniz-Instituts f√ľr Zoo- und Wildtierforschung

20.05.2018

Rothirsche in der Verzasca © Verena Boeckli / wildenachbarn.ch

Eine spektakul√§re Beobachtungsmeldung hat unsere Meldeplattform Wilde Nachbarn im April aus dem Tessin erreicht. Die Melderin schreibt dazu: "15 Rothirsche (alle m√§nnlich in verschiedenen Altersstufen) schwammen im Fluss ca. 100 Meter weit in Richtung von meinem Beobachtungsplatz, bis sie dann am anderen Ufer wieder an Land gingen und zwischen den B√ľschen verschwanden." Herzlichen Dank f√ľr die Meldung dieser tollen Beobachtung!

14.05.2018

Wolf bei Horgen gesichtet (PD)

Wie KORA berichtet, hat am Montag, 14. Mai 2018, vormittags, eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hunde√§hnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die √úberpr√ľfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. F√ľr das Aussehen eines Wolfs typisch ist neben der √Ąhnlichkeit mit einem Sch√§ferhund der relativ kurze Schwanz und die helle Gesichtsmaske.

Horgen liegt nur gerade 20 Min. mit der Bahn von Z√ľrich entfernt. Es besteht kein Grund zur Sorge, denn W√∂lfe sind scheu und zur√ľckhaltend. Respekt ist allerdings angesagt, wie die kantonale Jagdverwaltung schreibt.

11.05.2018

¬ęLuzern gr√ľnt¬Ľ von der Stadt Luzern hat am 1. Mai das Projekt ¬ęStadtWildTiere¬Ľ lanciert. Die Luzerner Umweltorganisationen WWF, BildLife und Pro Natura haben am Dienstag zu einem Vortrag und Abendspaziergang eingeladen, um die in der Stadt vorkommenden Wildtiere besser kennen zu lernen. Das zahlreich erschienene Publium genoss einen spannenden Abend mit einigen √úberraschungen bei herrlichem Vorsommerwetter.

Warm, trocken und vielfältig

Sandra Gloor ist Biologin des B√ľros Swild aus Z√ľrich und hat das Projekt StadtWildTiere von der ersten Stunde her mitentwickelt. Das Citizen-Science-Projekt bezieht die Bev√∂lkerung ins Kennenlernen und Sch√ľtzen von st√§dtischen Wildtieren und Pflanzen mit ein. In einem Referat zeigte sie auf, wie dynamisch sich die St√§dte weltweit entwickeln. Seit etwa einem Jahrzehnt leben mehr Personen in St√§dten als im l√§ndlichen Raum. St√§dte werden damit auch f√ľr die Natur als Nischen-reiche Ersatzlebensr√§ume f√ľr viele Tier- und Pflanzenarten immer wichtiger. So dienen Hausmauern als Felsen f√ľr br√ľtende V√∂gel, Br√ľcken als H√∂hlen f√ľr Flederm√§use oder Hecken und B√§ume in P√§rken, G√§rten oder gar D√§cher als Lebensraum vieler Pflanzen- und Tierarten. St√§dte sind w√§rmer und trockener als ihre Umgebung und beherbergen deshalb auch Arten, die im Umland nicht gedeihen k√∂nnten. So sind zum Beispiel Feigenb√§ume in Luzern keine Seltenheit. Sandra Gloor zeigte mit einem Blick auf die Meldeplattform luzern.stadtwildtiere.ch, was seit dem Start des Projekts in Luzern von Privatpersonen bereits entdeckt und gemeldet wurde: Ein Biber entschwindet unweit der Reussinsel ins Wasser, ein Reh schaut im Friedhof Friedental verdutzt in die Kamera, ein Igelm√§nnchen macht dem anderen das Futter streitig.

Die Stadt Luzern ist wilder als man denkt

Was sich schon in einer knappen Stunde in der Stadt entdecken l√§sst, zeigte Biologe und Stadtrat Adrian Borgula dem Publikum anschliessend an das Referat auf eindr√ľckliche Art und Weise. Er ist ein Kenner der Vogelarten in der Museggmauer und er√∂ffnte dem Publikum als Erstes eine Blick auf Turmdohlen beim Nestbau. Die st√§dtische Turmdohlen-Population in Luzern ist schweizweit einzigartig. Auch die G√§nses√§ger f√ľhlen sich in der Museggmauer ausserordentlich wohl. Im Zyt- und Pulverturm bruŐąten G√§nses√§ger mit zunehmendem Erfolg, auch dank dem Engagement der Ornithologischen Gesellschaft der Stadt Luzern. Mittlerweile sind es 27 Brutpaare, die ihre Jungen im Mai auf teils abenteuerlichen Wegen und in mehreren halsbrecherischen Spr√ľngen hinunter zur Reuss f√ľhren, wo die geschickten Fischj√§ger dann ihren eigentlichen Lebensraum beziehen. Auch die √ľberwiegend in w√§rmeren Gefilden lebenden Alpen- und Mauersegler flogen den Mauern entlang und jagten Insekten. H√§tte man sich in der untergehenden Sonne an die Museggmauer gelehnt und w√§re still verharrt, h√§tte man mit Bestimmtheit noch die eine oder andere √úberraschung durch Wildtiere erlebt. Die Stadt Luzern ist nicht nur reich an Geschichte und Kultur, auch ihre Natur gilt es zu entdecken und zu f√∂rdern.

11. Mai 2018
Medienmitteilung des WWF Luzern, Kurt Eichenberger

11.05.2018

Ihre Katze ‚Äď unsere Forscherin!
Bringt Ihre Katze ab und zu eine Maus oder ein anderes kleines S√§ugetier nach Hause? Auf diese Tiere hat es das Naturmuseum Solothurn ab sofort abgesehen. F√ľr den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtenstein m√∂chten wir im Projekt ‚ÄěZeig mir Deine Maus, Katze!‚Äú mehr √ľber Vorkommen und Verbreitung der kleinen S√§ugetiere in den Kantonen Bern und Solothurn erfahren.
Ihre Katze k√∂nnte dabei eine t√ľchtige Mitarbeiterin sein! Schnappen Sie Ihrer Katze die tote Beute weg und √ľbergeben Sie uns die erhaschte Beute. Aber auch tote Tiere aus Fallen, Amphibienk√ľbeln oder jene, die am Wegesrand liegen, finden wir spannend. Wir freuen uns bis weit in den Herbst 2018 √ľber alle M√§use, Spitzm√§use, Flederm√§use, Maulw√ľrfe, Wiesel, Siebenschl√§fer und alle anderen kleinen S√§uger.

Was tun mit einer toten Maus?
Sie stehen jetzt vor einem toten kleinen S√§ugetier und fragen sich, wie es weitergeht? Sie packen das Tierchen in einen Plastiksack. Sie f√ľgen einen Zettel mit Ihrem Namen und Adresse sowie den Fundort und Funddatum des Tottieres bei. Idealerweise bringen Sie das Tierchen nun m√∂glichst rasch zu einer unserer Abgabestellen: Weit verstreut √ľber die beiden Kantone nehmen ausgew√§hlte Tier√§rzte, Naturp√§rke und Naturmuseen Ihren Fund f√ľr uns entgegen. Wir bestimmen das Tier sp√§ter morphologisch oder lassen es genetisch untersuchen. Haben Sie uns Ihre Mailadresse mitgeteilt, erhalten Sie daraufhin eine Nachricht von uns, um welche Art es sich bei Ihrer Maus handelt.
Informationen zu den Abgabestellen, zu Mäusen und Katzen und unserem Projekt erhalten Sie auf unserer Webseite: www.bit.ly/katze-maus.

Warum Mäuse sammeln?
Rund 90 wildlebende S√§ugetierarten kommen in der Schweiz vor. Der Grossteil davon machen die M√§use, Spitzm√§use, Flederm√§use und die Kleinraubtiere aus ‚Äď und doch wissen wir herzlich wenig √ľber ihr Vorkommen und die Verbreitung. Mit Ihrer Hilfe nehmen wir nun die Situation der Kleins√§uger in den Kantonen Bern und Solothurn genauer unter die Lupe. Die Daten fliessen in den neuen Verbreitungsatlas der S√§ugetiere der Schweiz und Liechtenstein ein.

Die Katze im Dienst der Wissenschaft
√úber 1.4 Millionen Katzen leben in der Schweiz. Viele davon sind ausgepr√§gte J√§gerinnen und bringen Beutetiere nach Hause. Auch wenn es kaum zu glauben ist: Es sind spannende Informationen, die Ihre Katze nach Hause bringt. Denn als Totfunde k√∂nnen die Beutetiere auf die Art bestimmt werden und geben wertvolle Ausk√ľnfte √ľber Verbreitung der Kleins√§uger und deren lokale Artenzusammensetzung.

Und √ľbrigens interessieren wir uns auch f√ľr lebende Tiere
Gerne können Sie können uns auch Bilder von lebenden Tieren schicken. Zur Artbestimmung benötigen wir Aufnahmen von Körper, Bauch, Kopf, Ohr und Schwanz.
Schicken Sie Ihre Fotos an saeugetieratlas@solothurn.ch.

Projektorganisation
Die Tr√§gerschaft ist die Schweizerische Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie (SGW ‚Äď SSBF). Das Projekt wird vom Naturmuseum Solothurn zusammen mit dem Wildtierb√ľro Quadrapoda in Bern durchgef√ľhrt.

F√ľr Fragen und Ausk√ľnfte erreichen Sie uns unter:
Telefon: 031 328 33 53
Mail: saeugetieratlas@solothurn.ch

05.05.2018

Natur macht nicht Halt vor Stadtgrenzen. Gr√ľnanlagen, die Umgebung von Wohnsiedlungen, aber auch begr√ľnte Flachd√§cher und G√§rten bieten vielen Wildtieren abwechslungsreiche Lebensr√§ume. Die Artenvielfalt in St√§dten wie Luzern, St.Gallen oder Bern ist deshalb erstaunlich gro√ü.

Melden Sie Ihre Wildtier-Beobachtungen von Luzern!

Viele Wildtiere leben versteckt oder nachtaktiv und werden deshalb von der Stadtbevölkerung oft nicht wahrgenommen. Auf stadtwildere.ch können Sie Ihre Beobachtungen melden oder herausfinden, welche Wildtiere in Ihrem Quartier oder an Ihrem Arbeitsort schon beobachtet wurden. Eine Galerie zeigt Bilder von Wildtieren aus Luzern und anderen Schweizer Städten oder Regionen und Sie finden Tipps, wie Sie selber Igel, Dachs und Co. auf die Spur kommen können.

News und Agenda von Luzern

In den News erfahren Sie, was aktuell in Sachen Wildtiere in Luzern und anderen Schweizer Städten läuft. Die Agenda gibt Hinweise auf Anlässe in Luzern und schweizweit. Ein Newsletter bietet vier Mal jährlich Informationen und Beobachtungstipps. Wir laden Sie ein, den Newsletter zu abonnieren, Ihre Beobachtungen zu melden und die faszinierende Welt der Wildtiere in den Quartieren von Luzern zu entdecken.

StadtWildTiere Luzern und "Igel gesucht" in Luzern

Das Projekt StadtWildTiere Luzern startet 2018 mit der Meldeplattform f√ľr Wildtierbeobachtungen und dem Projekt "Igel gesucht". Weitere Informationen zum Igel-Projekt, und wie Sie selber aktiv bei der Erforschung der Luzerner Igel mithelfen k√∂nnen, finden Sie auf der Infoseite zum Projekt.

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