News

02.11.2018

SWILD - Stadt√∂kologie, Wildtierforschung, Kommunikation ist eine Forschungs- und Beratungsgemeinschaft von WildtierbiologInnen, die seit √ľber 20 Jahren non-profit-Projekte in den Bereichen Naturschutz, Management von Wildtieren und √Ėffentlichkeitsarbeit durchf√ľhrt.

Wir suchen:
ProgrammiererIn Webapplikationen f√ľr Wildtier-Projekte: 40 ‚Äď 60%

f√ľr die Weiterentwicklung verschiedener, international genutzter Webapplikationen zur Sammlung, Verwaltung und Darstellung r√§umlicher Daten und Beobachtungsmeldungen zu Wildtieren (stadtwildtiere.ch/wildenachbarn.ch, GPS Ortungen sendermarkierter Wildtiere, etc.)

Ihre Aufgaben

‚ÄĘ Entwicklung von Modulen f√ľr Drupal 8
‚ÄĘ Programmierung von Kartendarstellungen (Google Maps, OpenStreetMap, Leaflet)
‚ÄĘ Unterhalt und Weiterentwicklung von verschiedenen Rest-API und Webseiten
‚ÄĘ Design und Betreuung von Datenbanken (MySQL)

 
Ihr Profil

‚ÄĘ Fundierte Erfahrungen in der Entwicklung von Webapplikationen mit PHP und objektorientierte Programmierung
‚ÄĘ Idealerweise Erfahrung mit Drupal 7 und/oder 8 sowie JavaScript (jQuery)
‚ÄĘ Interesse f√ľr einen Non-Profit Verein zu arbeiten und das eigene Fachwissen f√ľr Naturschutz-Projekte einzusetzen
‚ÄĘ Selbst√§ndige, initiative und kommunikative Pers√∂nlichkeit
‚ÄĘ Soziale Kompetenzen und Interesse an der Zusammenarbeit im Team

Was wir bieten

‚ÄĘ Gestaltungsm√∂glichkeiten bei der Konzeption und Entwicklung von Webapplikationen
‚ÄĘ Spannende, innovative Projekte mit grossem Ausbaupotential im non-profit-Bereich
‚ÄĘ Flexibles Arbeitsumfeld mit M√∂glichkeit f√ľr Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten
‚ÄĘ Mitarbeit in einem engagierten, erfahrenen Team

Arbeitsort
‚ÄĘ SWILD, Wuhrstrasse 12, 8003 Z√ľrich

Stellenantritt
7. Januar 2019 oder nach Vereinbarung

Ihre Bewerbung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Motivationsbrief, Lebenslauf mit Foto und Beilagen in elektronischer Form (bitte nur ein PDF File) bis 25. November 2018 an folgende Adresse: job@swild.ch

 

29.10.2018

Das neuste Sachbuch im renommierten Berner Haupt Verlag handelt von einer Tierart, die bei uns ausgerottet war und nun auf leisen Pfoten wieder zur√ľckkehrt: der Fischotter.

Putzig und verspielt, aber nicht unumstritten: das große, reich bebilderte Porträt des Fischotters.
Das Buch zum erstaunlichen Comeback eines nahezu ausgerotteten Tiers: Geschichte, Biologie und √Ėkologie

Der Fischotter hat ein bewegtes Jahrhundert hinter sich. Anf√§nglich wurde er rigoros verfolgt. Als er vielerorts ausgestorben war, wurde der Fischotter zum Symboltier f√ľr die bedrohte Natur. Doch kaum geht es ihm wieder besser, macht er sich in manchen Kreisen erneut als Fischr√§uber unbeliebt. Die Tierart scheint niemanden kaltzulassen.
Doch was wissen wir eigentlich √ľber den Fischotter? Mit seinem vornehmlich nachtaktiven und heimlichen Leben entzieht er sich weitgehend der Beobachtung.

Dieses Buch stellt die Biologie und √Ėkologie des Fischotters vor. Es beschreibt seine Lebensweise, zeichnet die Geschichte seiner Ausrottung und R√ľckkehr nach und diskutiert die Herausforderungen, die das Zusammenleben mit dem anpassungsf√§higen Wassermarder in unserer Gew√§sserlandschaft mit sich bringt.

Erschienen im Oktober 2018 im Haupt Verlag, Bern

 

27.10.2018


© Peter Käser / stadtwildtiere.ch

Viele kleine Wildtiere wie Igel oder Zauneidechsen sind im Winter auf Asthaufen und andere Strukturen angewiesen. In diesen k√∂nnen sie gut gesch√ľtzt den Tag verbringen oder ihren Winterschlaf halten. In unseren aufger√§umten Siedlungsgebieten sind solche sicheren Tagesquartiere selten geworden. Um Kinder f√ľr diese Zusammenh√§nge zu sensibilisieren, f√ľhrt das Projekt StadtWildTiere diesen Herbst in der Stadt St.Gallen Asthaufenaktionen mit Schulklassen durch.

Wenn die Tage k√ľrzer werden und die Bl√§tter von den B√§umen fallen, beginnt vielerorts das grosse Aufr√§umen in den G√§rten und Gr√ľnanlagen. Dabei wird oft vergessen, dass gerade im Winter kleine Wildtiere gesch√ľtzte Orte brauchen, um die kalte Jahreszeit zu √ľberdauern. Daf√ľr bieten ihnen Ast-, Laub- und Steinhaufen Unterschlupf. Von den Versteckm√∂glichkeiten profitieren nebst den Igeln auch Amphibien, Reptilien, zahlreiche K√§ferarten, Ameisen und Wiesel. Das Holz der √Ąste und die Insekten, die es anlockt, bieten den Tieren nicht nur Schutz, sondern auch Nahrung.

Im Rahmen des diesj√§hrigen Schwerpunktprogramms des Projekts StadtWildTiere zur F√∂rderung von Igeln in der Stadt St.Gallen, werden mit Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern Asthaufen gebaut. Lehrpersonen von sieben Schulh√§usern beteiligen sich mit ihren Klassen an der Aktion. In Zusammenarbeit mit Stadtgr√ľn wurden auf den Schularealen vorg√§ngig sinnvolle Standorte f√ľr die Asthaufen festgelegt. Stadtgr√ľn bereitet zudem das Ast- und Laubmaterial vor und die Kinder schichten es zu grossen Haufen auf. Dabei lernen die Kinder nicht nur, was ein gutes Schlaf- oder Winterquartier ausmacht, sondern auch allerlei Spannendes, vor allem √ľber den Igel. Auch Stadtr√§tin Maria Pappa unterst√ľtzt das Projekt und baut am 25. Oktober zusammen mit einer Schulklasse Unterschlupfm√∂glichkeiten f√ľr die Wildtiere.

Medienmitteilung vom 26. Oktober 2018
Stadt St.Gallen und Projekt StadtWildTiere St.Gallen

Igelrucksack: Abwechslungsreiches Unterrichtsmaterial f√ľr Sch√ľlerinnen und Sch√ľler des Primarschulalters.¬†Der Igelrucksack eignet sich insbesondere als Vor- oder Nachbereitung der Aktion Asthaufen, bei welcher das Projektteam StadtWildTiere St. Gallen mit den Schulklassen auf dem Schulhausareal Asthaufen f√ľr Igel und andere Wildtiere baut. Der Rucksack kann bei der WWF-Sektion Ostschweiz ausgeliehen werden.

16.10.2018

Der erste Platz im Migros-Voting f√ľr Umweltprojekte steht nach einem wahren Aufholkrimi fest: Das Projekt "Wilde Nachbarn in der Schweiz" erhielt in der online-Abstimmung der Migros bis am 15. Oktober 2018 am meisten Stimmern und kann nun vollumf√§nglich umgesetzt werden! Ein herzliches Dankesch√∂n an alle, die dem Projekt ihre Stimme gegeben haben.

Die vier Projekte gemäss Reihenfolge in der Abstimmung

1. Wilde Nachbarn in der Schweiz, Verein StadtNatur
2. Nur Fische im Bach? Aqua viva
3. Filme f√ľr die Bildung, Verein Filme f√ľr die Erde
4. Singen wie die Vögel, Birdlife Schweiz.

Wof√ľr wir den Migros-Beitrag einsetzen wollen: es sollen regionale Wilde Nachbarn-Projekte in sieben neuen Regionen der Schweiz entstehen, in den drei Landesregionen und drei Landessprachen. Wir starten noch in diesem Herbst mit den Vorbereitungen.

Zum Hintergrund: Die Migros und die 5-Rappen-Plastiksäckchen

Im November 2016 ersetzte die Migros die bisherigen Einwegt√ľten durch S√§cklein aus Recyclingmaterial. Die Einweg-Plastiks√§ckchen an den Migros-Kassen kosten 5 Rappen. Damit ist es der Migros gelungen, den Verbrauch um 84% Prozent zu reduzieren. Den Gewinn, der aus dem Verkauf der Einweg-Plastiks√§ckchen erzielt wird, spendet die Migros vollumf√§nglich.

11.10.2018

Ihre Katze ‚Äď unsere Forscherin!

Katzen landauf und landab bringen immer wieder M√§use oder andere kleine S√§ugetiere nach Hause. Anstatt diese ‚ÄěGeschenke‚Äú heimlich zu entsorgen, k√∂nnen Katzenhalterinnen und Katzenhalter die Beute an das Naturmuseum Solothurn weiterverschenken. Denn diese toten M√§use bieten einen Fundus an neuen Informationen. So ist wenig √ľber das Vorkommen und die Verbreitung der M√§use, Spitzm√§use, Flederm√§use, Schl√§fer und Kleinraubtiere bekannt. Bei der Erforschung von Kleins√§ugern k√∂nnen Katzen eine wichtige Rolle spielen. Doch wurden sie bisher als Forscherinnen in diesem Bereich massiv untersch√§tzt: Die 1,4 Millionen Freig√§nger-Katzen in der Schweiz erbeuten gesch√§tzt 10 Millionen M√§use und andere Kleins√§uger pro Jahr.

Seit Mai 2018 l√§uft das Projekt ‚ÄěZeig‚Äė mir Deine Maus, Katze!‚Äú des Naturmuseum Solothurns, bei dem die Katzenhalterinnen und Katzenhalter in den Kantonen Bern und Solothurn aufgefordert werden, die Beutetiere ihrer Katzen zu sammeln und einer der 16 Abgabestellen zu √ľberreichen. Bisher wurden √ľber 400 Tiere abgegeben, 189 davon konnten bereits auf die Art bestimmt werden. Die bisher analysierten Tiere stammen aus f√ľnf Familien und 17 Arten: Maulw√ľrfe (1 Art), Langschwanzm√§use (3 Arten), Schl√§fer (3 Arten), Spitzm√§use (6 Arten) und W√ľhlm√§use (4 Arten). Von 72 Tieren wurden genetische Proben genommen und ins Labor der Fachhochschule W√§denswil (ZHAW) geschickt.

Mit diesen Ergebnissen werden die Kenntnisse zu der Verbreitung der Kleins√§uger erweitert, gleichzeitig bieten sie eine Grundlage f√ľr F√∂rdermassnahmen f√ľr seltene oder gesch√ľtzte Arten. Die Daten werden in den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtenstein, der 2021 erscheinen wird, einfliessen.

Das Projekt l√§uft noch bis Ende November 2018 weiter. Das Naturmuseum Solothurn freut sich √ľber jede Maus, die den Weg ins Projekt findet. Seltene Arten wie die Wasserspitzmaus oder die Kleinw√ľhlmaus fehlen bisher unter den Nachweisen. Und auch von vermeintlich h√§ufigen Arten wie der R√∂telmaus oder der Hausmaus wurden bisher nur wenige Tiere abgegeben. Um hier noch etwas mehr zu erfahren, sind wir weiterhin auf die Mithilfe der Katzen angewiesen. Doch es muss nicht immer eine Katze sein: Auch anderweitig tot aufgefundene Tiere nehmen wir sehr gerne entgegen.

Der Zwischenbericht zum Stand des Projektes ‚ÄěZeig‚Äė mir Deine Maus Katze‚Äú kann auf der Webseite des Naturmuseums und unter dem Link www.bit.ly/katze-maus eingesehen werden.

01.10.2018


Weissstorch © Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Die Wilden Nachbarn - das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - ist eines von vier Umweltprojekten, welches die Migros 2018 mit einem namhaften Beitrag unterst√ľtzt. Nun kann jeder und jede in einer √∂ffentlichen online-Abstimmung dar√ľber abstimmen, wie hoch ein Zusatzbeitrag f√ľr die Projekte ausf√§llt. Stimmen Sie ab f√ľr die Wilden Nachbarn und erm√∂glichen Sie, dass das Projekt in weiteren Regionen lanciert werden kann! Vielen Dank!

Abtimmen und weitersagen! 

Hier geht es zur Migros-Abstimmung (einloggen, runterscrollen, abstimmen, weitersagen) 
 

30.09.2018


Feuersalamander (Bild schubini/stadtwildtiere.ch)

Diese sch√∂nen Feuersalamander hat die Beobachterin schubini auf StadtWildTiere gemeldet und dazu geschrieben: "Die Feuersalamander habe ich am Ende meiner Kellertreppe gefunden. Sie wurden von mir gerettet, da sie nicht mehr hochklettern konnten . Jetzt steht immer ein Brett zum hochklettern bereit." - Oft k√∂nnen einfache Ma√ünahmen helfen, Gefahren f√ľr Wildtiere zu entsch√§rfen.

Siehe dazu auch Newsbeitrag vom 12.9.2018

 

26.09.2018

Ein neue Studie, publiziert in der renommierten Wissenschaftszeitschrift PNAS, weist nach, dass Glyphosat, das auch bei uns am h√§ufigsten angewendete Pflanzenvernichtungsmittel, f√ľr Bienen gef√§hrlich ist. Glyphosat ist z.B. ein Wirkstoff in Roundup, einem Pestizid der Firma Bayer (ehemals Monsanto).

Die Internationale Agentur f√ľr Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stufte Glyphosat im M√§rz 2015 als ‚Äěwahrscheinlich krebserregend‚Äú ein. Die sch√§dliche Wirkung auf Menschen und Tiere ist jedoch nach wie vor umstritten und der Wirkstoff allgemein zugelassen.

Originalartikel im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)

Artikel im SPIEGEL

22.09.2018

© Markus Bohler / wildenachbarn.ch

Gestern Samstag, 22. Sept. ist im Naturmuseum Winterthur die Eichh√∂rnchen-Ausstellung gestartet. Der Stadtpr√§sident Michael K√ľnzle pers√∂nlich er√∂ffnete zusammen mit der Museumsdirektorin Daniela Zingg die sehenswerte Ausstellung. Das Museumsteam hat mit viel Liebe f√ľrs Detail eine F√ľlle von spannenden Informationen rund um das Eichh√∂rnchen zusammengetragen. Auch die StadtWildTiere Winterthur tragen mit Daten von Winterthurer Eichh√∂rnchenbeobachtungen zur Ausstellung bei. Die Ausstellung, die noch bis Fr√ľhling 2019 l√§uft, ist f√ľr alle Wildtierinteressierte unbedingt einen Besuch wert.

Weitere Informationen zur Ausstellung im Naturmuseum Winterthur

12.09.2018

Sch√§chte und offene Gruben mit steilen W√§nden sind eine Gefahr f√ľr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und k√∂nnen nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in Z√ľrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen f√ľr Amphibien

Vermeiden von Gefahren f√ľr Igel und andere kleine Fussg√§nger, Merkblatt

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