Agenda

©Bündner Naturmuseum
18. September 2019

Die Bedingungen im Gebirge oberhalb der Waldgrenze werden oft als extrem und lebensfeindlich bezeichnet. In der Tat unterscheiden sie sich deutlich von jenen in tieferen Lagen: Die Winter sind lang, die Sommer kurz, Wetterwechsel häufig und unberechenbar. Dennoch besiedeln tausende Lebewesen diese Höhenlagen. Welche Arten kommen hier vor? Welche Anpassungen erlauben ihnen hier eine Existenz?

Flurin Camenisch, Biologe und Museumspädagoge im Bündner Naturmuseum, geht auf diese Fragen ein und präsentiert in seinem Vortrag Spannendes und Wissenswertes über ganz unterschiedliche Überlebenskünstler im Gebirge.

Der Vortrag dauert 45 Minuten und findet im Saal Brandis (neben dem BĂĽndner Naturmuseum) statt. Er richtet sich an Menschen ab 9 Jahren.
Eintritt: Kinder gratis, Erwachsene Fr. 6.-

©Mario Noti / wildenachbarn.ch
21. September 2019

Gemeinsam mit dem Vater, Grossvater, Götti oder Onkel gehen wir auf die Pirsch.

Ob wir sie wohl finden, die Alpentiere?

Joya MĂĽller, Naturmuseum Solothurn

10.00-11.30 Uhr im Naturmuseum Solothurn

Alter ab 6 Jahren

Mit Anmeldung unter 032 622 70 21

©Judith Niggli / wildenachbarn.ch
02. Oktober 2019

Der Biber war einst ausgerottet, heute ist er wieder weit verbreitet. Luchs und
Zwergmaus sind nach wie vor gefährdet oder selten. Die neu erschienene Rote
Liste gibt Auskunft über den aktuellen Zustand der Säugetiere in der Schweiz.

Simon Capt, Biologe, info fauna CSCF

12.15 bis 13.00 Uhr im Naturmuseum Solothurn

©Jörg Uhlemann
23. Mai - 20. Oktober 2019

 

Eichhörnchen sind den Menschen so vertraut, dass sie ihnen im Wald manchmal aus der Hand fressen. Jedoch findet nur ein kleiner Teil ihres Lebens bodennah statt, die meiste Zeit verbringen sie – für den normalen Betrachter meist unsichtbar – in den Wipfeln der Bäume.

Das Naturmuseum Solothurn zeigt das eindrucksvolle Baumleben der Eichhörnchen in einer durch das Naturmuseum Winterthur realisierten Ausstellung von 23. Mai bis 20. Oktober 2019. Die Ausstellung begeistert durch viele Exponate und die interaktiven Stationen, die einen Blick in das Leben der flinken Kletterer ermöglichen.

 

Hoch ĂĽber dem Boden
Der Hauptaufenthaltsort eines Eichhörnchens ist die Baumkrone. Hier bewegt es sich kletternd und springend mit einer kaum übertroffenen Geschicklichkeit. Dem Schwanz kommt dabei eine wichtige Bedeutung zu. Auch das Schlafnest, der Kobel, wird hoch über dem Boden angefertigt. Da schläft das Eichhörnchen nachts. Für die Ruhe im Winter werden etwas dickwandigere Kobel errichtet und diejenige für die Jungenaufzucht sind weich ausgepolstert. Besucher und Besucherinnen können von einem begehbaren Kobel aus durch eine Art Fernrohre in die Baumkronen ausserhalb des Kobels schauen.

 

NĂĽsse verstecken
Eichhörnchen verbringen im Herbst die meiste Zeit mit Vorräte-Sammeln und legen verschiedene Depots an. Auch im Naturmuseum war ein Eichhörnchen fleissig unterwegs und hat Nüsse versteckt. Kleine und grosse Besucher dürfen nun auf Nuss-Suche gehen – ob wohl alle wieder gefunden werden?

 

Eichhörnchen gesucht:
Währen der Ausstellungsdauer sammeln wir Beobachtungen von Eichhörnchen im Kanton Solothurn. Melden Sie Ihre Sichtung auf der Plattform «Wilde Nachbarn Solothurn» solothurn.wildenachbarn.ch
Besucher können ihre Beobachtungen auch auf einer Kartenpinwand im Museum festhalten.

 

 

Eckdaten Naturmuseum
Naturmuseum Solothurn, Klosterplatz 2, 4500 Solothurn, Tel. 032 622 70 21,
www.naturmuseum-so.ch, naturmuseum@solothurn.ch
Ă–ffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 14 - 17 Uhr, Sonntag 10 - 17 Uhr.
Schulen und Gruppen auch vormittags nach Anmeldung: Tel. 032 622 70 21

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