News

13.04.2018

Das Projekt StadtWildTiere Chur wurde im April lanciert und widmet sich bereits dieses Jahr mit dem Projekt "Igel gesucht" ganz dem kleinen Fussgänger.

Initiiert wurde das Projekt in Chur von Pro Natura Graubünden in Zusammenarbeit mit dem Tierheim und Tierhotel Arche, der Stadt Chur, dem Amt für Natur und Umwelt des Kanton Graubünden, des WWF Graubünden und dem Graubündner Tierschutzverein.

26.03.2018


Feldhasen. Bild Sonja Portenier / wildenachbarn.ch

Dem Osterhasen begegnet man in der Osterzeit auf Schritt und Tritt. Doch wann haben Sie das letzte Mal einen Feldhasen beobachtet? Feldhasen-Begegnungen sind selten. Der Feldhase ist in der Schweiz gefährdet und seine Bestandeszahlen sind gebietsweise rückläufig.

Feldhasen melden für den neuen Säugetieratlas

Im Rahmen der „Aktion Feldhase“ wird die Bevölkerung in der Schweiz und Liechtenstein aufgerufen, Feldhasen-Beobachtungen auf der Meldeplattform säugetieratlas.wildenachbarn.ch zu melden. Die Meldungen fliessen in den neuen Säugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Doch der Feldhase ist auch zu Ostern nicht alleine unterwegs. Die zwei nächsten Verwandten des Feldhasen in der Schweiz sind der Schneehase, welcher meist oberhalb der Waldgrenze zu beobachten ist, und das Wildkaninchen, welches nur in vereinzelten, isolierten Populationen in der Schweiz vorkommt.

Feldhasen - Schneehasen - Wildkaninchen

Der Feldhase ist der größte Vertreter der Hasenartigen in der Schweiz. Er ist das ganze Jahr über braun-grau gefärbt und nutzt vor allem offene Lebensräume mit Gebüsch und Hecken. Im Vergleich zum Feldhasen ist der Schneehase kleiner und von rundlicherer Gestalt. Besonders im weißen Winterpelz lässt er sich gut von seinem größeren Verwandten unterscheiden. Doch auch im gräulichen Sommerfell behält der Schneehase einen weißen Schwanz. Der kleinste und seltenste Vertreter der Hasenartigen in der Schweiz ist das Wildkaninchen, die Wildform der Hauskaninchen. Es kommt nur in isolierten Populationen im Wallis und bei Basel vor.

Feldhasenförderung ist möglich

Die Rückgang der Feldhasen hat eng mit der Intensivierung der Landwirtschaft zu tun. Lange war unklar, wie Feldhasen wirksam geschützt und gefördert werden können. Im Basler Projekt „Hopp Hase“ wurden, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, Massnahmen entwickelt, wie es gelingen kann, dass sich die Feldhasenbestände wieder erholen können.

 

Buch zum Them

Darius Weber: Feldhasen fördern funktioniert! Schlussfolgerungen aus dem Projekt HOPP HASE in der Nordwestschweiz
ISBN: 978-3-258-08030-7, Haupt Verlag, Bristol-Schriftenreihe 53, 1. Auflage 2017, 124 Seiten. Erhältlich im Buchhandel.

 

19.03.2018

Pünktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion läuft vom 16.März bis 8. April.

 

17.03.2018


Eichhörnchen in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom 25.2.2018

Die Tagesschau-Hauptausgabe berichtet vom Aufruf für den neuen Säuegtieratlas der Schweiz und Liechtenstein an die Schweizer Bevölkerung, Eichhörnchen zu melden, mit Bildern, auf denen man die Farbe der Eichhörnchen sehen kann.

Link zum Tagesschaubeitrag des Schweizer Fernsehens

06.03.2018

 

© Ueli Schoch / wildenachbarn.ch

Schweiz: Ziel übertroffen beim Crowdfundingprojekt „Wilde Nachbarn entdecken“!

 

Mit einem fantastischen Betrag von CHF 22‘128.-endete das Crowdfundingprojekt „Wilde Nachbarn entdecken“ heute erfolgreich! Wir möchten uns herzlich bei allen Unterstützern bedanken – fürs Spenden, fleissige Herumerzählen und Daumen drücken.

 

Dem Wildtierkamera-Verleih steht somit nichts mehr im Weg und wir freuen uns nun darauf, mit dessen Planung zu beginnen.

18.02.2018


Hermelin im weissen Winterkleid © J. Lampert / wildenachbarn.ch

Verschiedene Tierarten wechseln im Winter ihre Fellfarbe und tragen in der kalten Jahreszeit ein weisses Fell. Sie profitieren damit von einer perfekten Tarnung. Das ist hilfreich als Schutz gegen Feinde (z.B. beim Schneehasen) oder für die Jagd auf Beutetiere, welche den gut getarnten Beutegreifer nicht bemerken (z.B. beim Hermelin).

Was bedeutet dies nun für diese Tierarten, wenn die kalte Jahreszeit aufgrund des Klimawandels oft keine weisse Schneedecke mehr bringt? Dieser Frage ist das Team um den Biologen L. Scott Mills an der University of Montana in den USA nachgegangen und untersuchten 21 verschiedene Säugetier- und Vogelarten in 60 Ländern, die saisonale Farbwechsel vornehmen.

Artikel dazu im Science Magazin (Ausgabe 16.2.2018)

Artikel dazu in der Sonntagszeitung (Ausgabe 18.2.2018)

17.02.2018


Dachs beim Regenwürmersuchen. Bild Madeleine Geiger / stadtwildtiere.ch

Fast sind wir am Ziel: es fehlen noch 1000 CHF und wir können unser Projekt eines Wildtierkamera-Verleihs anpacken. Noch suchen wir weitere Unterstützerinnen und Unterstützer, die mit einem Beitrag unser Vorhaben ermöglichen. Vielen Dank an alle, die uns bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Vielen Dank fürs Teilen und Weitersagen.

Hier geht's zum Projekt auf Wemakeit

10.02.2018

„Wilde Nachbarn“ ist Bestandteil des vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz geförderten Projekts „Wildtiere im Siedlungsraum Baden-Württembergs“ der Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement der Universität Freiburg. Das Web-Portal wird in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtNatur betreut. Damit folgt Baden-Württemberg Städten wie Wien, Zürich und Berlin (www.berlin.StadtWildTiere.de), in denen solch eine Meldemöglichkeit schon besteht und von der dortigen Bevölkerung gerne angenommen wird.

Nach dem Prinzip der „Citizen Science“ gewinnen Bürgerinnen und Bürger Daten, die Forscherinnen und Forschern ein Bild von der Verteilung der einzelnen Tierarten über den Siedlungsraum vermitteln. Dadurch wird es möglich, Rückschlüsse auf Interaktionshotspots zu ziehen – also Orte, an denen sich Mensch und Wildtier besonders oft begegnen. Dieses Wissen kann für das zukünftige Wildtiermanagement, mit dem Konflikten vorgebeugt werden soll, nützlich sein. Indem Bürger aufgerufen werden, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen, werden sie gleichzeitig für das Thema sensibilisiert und vielleicht sogar begeistert. Dies ist dem Forschungsteam zufolge in einer Zeit, in der ein Bezug der Menschen zur Natur schwindet, sehr wichtig.

Medienmitteilung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vom 8. Februar 2018

01.02.2018

Am 1. Februar 2018 um 12 Uhr startet das Crowdfunding der StadtWildTiere und Wilde Nachbarn auf der Plattform wemakeit.com. Ziel des Projekts "Wilde Nachbarn entdecken" ist es, ein Wildtierkamera-Verleihsystem auf die Beine zu stellen. Jeder und jede kann sich dann eine sogenannte Fotofalle ausleihen und seine wilden Nachbarn Eichhörnchen, Fuchs, Dachs & Co. entdecken. Jede Unterstützung in den nächsten 33 Tagen ist willkommen und wird von der Gebert-Rüf-Stiftung über den Science-Booster verdoppelt, ist für das Projekt also doppelt wertvoll. 

Weitere Infos zum Projekt auf wemakeit.com

Das Crowdfunding-Projekt läuft 33 Tage, also noch bis am Montag, 5. März 2018 um 12 Uhr.
Wir freuen uns über jede Unterstützung, vielen Dank!

20.01.2018

Hermelin in der Bündner Region Partnun (© Jann Lampert / wildenachbarn.ch)

Pro Natura Schweiz hat als Tier des Jahres 2018 das Hermelin ernannt. Der flinke kleine Jäger ist bei StadtWildTiere und Wilde Nachbarn immer wieder anzutreffen und in der Galerie finden sich erstaunliche Bilder.

Zur Erinnerung: Hermeline haben ein weißes Winterfell, die Schwanzspitze ist jedoch auch im Winter schwarz. Nah verwandt ist das kleinere Mauswiesel. Unterscheidbar sind die beiden Arten anhand eben dieser Schwanzspitze, die beim Hermelin stets schwarz, beim Mauswiesel braun und nie schwarz ist.

Ein Besuch der StadtWildTiere- oder Wilde Nachbarn-Galerie (bei den Tierporträts Hermelin auswählen und dann auf Galerie klicken) lohnt sich!

Mit Hermelin und Mauswiesel beschäftigt sich das Wieselnetz Schweiz und dem grossen Projekt Wiesellandschaft Schweiz.

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