Spannende Beobachtungen der St.Galler Big5

Medienmitteilung vom 12. Juli 2016

 

Die Big5 von Afrika sind: Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Auch im St.Galler Stadtdschungel sind Wildtiere unterwegs. Die Aktion «Big5 gesucht» ruft dazu auf, Beobachtungen von Igel, Eichhörnchen, Reh, Fuchs und Dachs zu melden. In verschiedenen Gärten stehen zudem von Mai bis September Fotofallen – die ersten Ergebnisse sind spannend.

Viele Wildtiere leben vor unserer Haustür. Doch zu sehen sind sie nur selten. Meist sind sie nachtaktiv und weichen den Menschen aus. Fotofallen in St.Galler Gärten machen nun die Stadtwildtiere erlebbar. Erste spannende Schnappschüsse liegen vor – Füchse, Dachse und Marder liefen vor die Kamera. Spitzenreiter sind die Füchse.

Rangliste der Meldungen: Eichhörnchen gesucht

Bis Anfang Juli sind zudem auf www.stadtwildtiere.ch 236 Meldungen zu den Big5 eingegangen. Ein erster Eindruck zeigt ein ähnliches Bild wie in anderen Städten: Auch hier dominieren die Füchse. Zudem werden erstaunlich viele Dachse und wenige Igel gemeldet. So wurden 52 Beobachtungen von Füchsen registriert und 38 Rehen. Gefolgt von 33 Dachsen, 19 Igeln und 18 Eichhörnchen. Auch zahlreich gemeldet wurden Marder. Die Anzahl Eichhörnchen-Beobachtungen ist eher tief. Eichhörnchen sind tagaktiv und lassen sich deshalb gut beobachten. Da ihre Aktivitätsgebiete eng verknüpft sind mit grossen alten Bäumen gelten sie als gute Zeigerart für wertvolle städtische Lebensräume. www.stadtwildtiere.ch freut sich auf viele Eichhörnchen-Meldungen.

Fotofalle im eigenen Garten

Das Projekt Stadtwildtiere sucht noch Standorte auf dem Gebiet der Stadt St.Gallen für Fotofallen. Wer Interesse hat, eine Fotofalle für ein bis zwei Wochen im eigenen Garten aufzustellen, kann sich bei Madeleine Geiger  unter stgallen@stadtwildtiere.ch melden. Die Betreuung der Kameras läuft über das Projekt und es besteht die Chance auf spannende Fotos der nächtlichen tierischen Besucher im eigenen Garten.

Gemeinsames Projekt

Das Angebot www.stadtwildtiere.ch wurde vom Verein StadtNatur erarbeitet. Beobachtungen können für den gesamten deutschsprachigen Raum eingetragen werden. Lokale Projekte finden aktuell neben St.Gallen auch in den Städten Bern, Winterthur, Wien und Zürich statt. Weitere werden in den nächsten Monaten dazu stossen. In St.Gallen wird das Projekt im Rahmen von «Natur findet Stadt» von der Stadt St.Gallen, vom WWF St.Gallen, von Pro Natura St.Gallen-Appenzell und vom Naturmuseum getragen. 

 

Weitere Auskünfte

Karin Hungerbühler, Amt für Umwelt und Energie, Tel. 071 224 56 90

karin.hungerbuehler@stadt.sg.ch

Sandra Gloor, Geschäftsstelle Verein StadtNatur, Tel. 079 749 20 21

sandra.gloor@stadtnatur.ch

 

Für Bilder

Diese Bilder stehen für den Gebrauch im Zusammenhang mit der Medienmitteilung bei korrekter Zitierung der Bildautoren kostenfrei zu Verfügung.

 

 

© stadtwildtiere.ch

 

 

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